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Polemische Hetze gegen Männer
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Vorweg: ich selbst bin eine emanzipierte, selbständige junge Frau und habe dieses Buch geschenkt bekommen. Selbst würde ich mir dieses Buch nicht kaufen. Die Autorin ist eine Männerhasserin, die alle Männer über einen Kamm schert. Aus ihren Worten sprechen Bitterkeit und Verzweiflung. Für sie sind alle Männer Machos, die sich Frauen als unmündige, schwache, willenlose, sklavisch ergebene Sexualobjekte wünschen. Tatsache ist, dass unsere Mütter und Großmütter weniger Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung hatten als wir heute, dass sie oft unterdrückt wurden und sich ihr Leben ? ob sie es so wollten oder nicht ? meist nur um Mann, Familie und Haushalt drehte. Und sicher ist auch heute noch keine vollständige gesellschaftliche Gleichstellung von Mann und Frau erreicht. Zur Unterdrückung gehören aber immer zwei: ein Unterdrücker und einer, der sich unterdrücken lässt. Die Autorin argumentiert absolut unsachlich und gibt Männern die Schuld für alles. Da macht sie es sich entschieden zu leicht. Gegen Ende des Buches gibt sie jedoch ein paar hilfreiche Tipps, wie man sein Selbstwertgefühl stärken und es vor Angriffen anderer schützen kann, sei es durch den Mann, die Familie, die Eltern oder Bekannte. Deshalb zumindest 2 Sterne.
Eine Rezension von Rezensentin/Rezensent
vom 13. Januar 2006
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